"Wir wollen ihn gerne weiter im Kader haben", sagte jüngst Peter Neururer. Nachvollziehbar, gilt Leon Goretzka doch als eines der derzeit größten deutschen Talente, für den Bochumer Trainer gar "in seiner Altersstufe das außergewöhnlichste Talent". Doch den 18-Jährigen zieht es zum FC Schalke. Der Haken im Transferstreit ist aber nach wie vor die festgeschriebene Ablösesumme, auf die S04 pocht, von der der VfL aber nichts wissen will. Für Horst Heldt ist die Zeit des Verhandelns eigentlich vorbei. [weiter...]
Sie sind ein Glücksgriff, denn wenn sie von der Bank kommen, wird es gefährlich im gegnerischen Strafraum. Besonders auffällig: Die erfolgreichsten Einwechselspieler waren für Kellerkinder aktiv. So trafen in dieser Kategorie beispielsweise Düsseldorfs Dani Schahin oder Hoffenheims Sven Schipplock häufiger als die Edel-Reservisten Mario Gomez oder Xherdan Shaqiri (beide Bayern). Die Top-Joker der Bundesliga-Saison 2012/13 in Bildern... [weiter...]
Zahlreiche deutsche Profis sind außerhalb des Landes aktiv, ihnen widmet sich der letzte Teil der kicker-Rangliste des deutschen Fußballs: die Deutschen im Ausland. Zu allerhöchsten Ehren reichte es in diesem Sommer bei keinem. Und auch in der internationalen Klasse findet sich nur ein Duo wieder... [weiter...]
Auf dem Transfermarkt gilt der Personalie Timm Klose das Hauptaugenmerk. Nach dem offenen Bekenntnis des Nürnberger Wunschspielers zum VfL laufen nun die Gespräche der Klubs über einen Wechsel. Ein anderer Mann für die Zukunft weilt schon seit vier Jahren in Wolfsburg. Über seine Geburtsstadt Riesa und die Jugend von Dynamo Dresden kam Maximilian Arnold damals zu den Niedersachsen. [weiter...]
Die Planungen für die neue Spielzeit laufen auf Hochtouren. Allerorten ist die Frage: Wer kommt? Wer geht? Wer ist wo im Gespräch? Wir geben Ihnen den Überblick über das Wechselgeschehen - in den deutschen Topligen und in Europa. Heute im Gespräch: Der "ewige Oka" Nikolov. Zudem Spaniens Top-Talent Isco. Jupp Heynckes rät den Bayern zur Verpflichtung, doch das Rennen scheinen andere zu machen. Ferner: Raffael, Carroll, Dedic, Naki, Janjic, Asamoah und ein Talent des FC Chelsea. [weiter...]
Borussia Mönchengladbach gewinnt offenbar das Rennen um Spielmacher Raffael. Aus dem Umfeld von Dynamo Kiew ist zu hören, dass die Ukrainer mit Mönchengladbach Einigung bezüglich der Ablösesumme für den Brasilianer erzielt haben. Nach kicker-Informationen ist auch zwischen den Fohlen und Raffael die Sache so gut wie klar. Schon am Montag hatte der kicker berichtet, dass Raffael gerne nach Mönchengladbach wechseln möchte. [weiter...]
Oka Nikolov kehrt dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach 19 Jahren den Rücken. Nachdem der 39 Jahre alte Keeper ein Angebot eines Klubs aus der nordamerikanische Liga MLS erhalten hatte, bat er die Hessen um Vertragsauflösung, der der Verein nach kicker-Informationen aufgrund seiner großen Verdienste auch entsprach. [weiter...]
Am kommenden Freitag wird der Spielplan für die anstehende Bundesliga-Saison veröffentlicht. Zwei Sachen stehen bereits jetzt schon fest: Bayern München wird die Saison mit einem Heimspiel eröffnen und danach in der Bundesliga seltener zu sehen sein. Die Bayern werden im Kalenderjahr 2013 nämlich nur 16 Partien bestreiten. [weiter...]
Am Ende ging alles ganz schnell: Dieter Hundt trat am Montag nach immer lauter werdender Kritik beim VfB Stuttgart von seinem Amt als Aufsichtsratschef zurück, am Dienstag übernahm Joachim Schmidt mit sofortiger Wirkung die Nachfolge des umstrittenen 74-Jährigen. "Ich sehe diese Aufgabe auch als Chance", meinte der 64-jährige Schmidt. [weiter...]
Zahlen lügen nicht. Und sind doch nicht immer die ganze Wahrheit. Rein statistisch war das Premieren-Jahr von Sebastian Mielitz als Nummer 1 ein durchwachsenes. 66 Gegentore kassierte Werders Schlussmann, nur Hoffenheim ließ mehr Treffer zu. Auch die persönliche Bilanz lässt Luft nach oben: Der kicker-Notenschnitt liegt bei 3,19. Die Verantwortlichen in Bremen äußern dennoch Zufriedenheit. Diese soll sich in einem neuen Vertrag widerspiegeln. [weiter...]
Borussia Mönchengladbach hat den Verkauf von Dauerkarten für die Saison 2013/2014 beendet. Nachdem zunächst 29.100 Dauerkarten-Inhaber der vergangenen Saison von ihrem Reservierungsrecht Gebrauch gemacht hatten, wurden in den letzten beiden Tagen im freien Dauerkartenverkauf die letzten rund 900 Saisontickets verkauft. Die Karten werden ihren Inhabern in den kommenden 14 Tagen zugestellt.
Mit den 30.000 verkauften Saisontickets hat Borussia den Rekord aus der Vorsaison eingestellt. „Wir hätten sicher erneut noch mehr Dauerkarten verkaufen können“, so Geschäftsführer Stephan Schippers, „haben uns aber entschieden, auch noch ein ausreichendes Kontingent an Tageskarten zurückzuhalten. Borussia hat eine große Fangemeinde, viele Anhänger leben weit entfernt von Mönchengladbach und können nur ein paar Mal pro Saison in den BORUSSIA-PARK kommen. Auch diesen Fans wollen wir die Möglichkeit geben, an Karten zu kommen.“
Den Bundesliga-Spielplan für die Saison 2013/14 gibt die DFL an diesem Freitag bekannt. Tageskarten für die Bundesliga-Heimspiele im BORUSSIA-PARK können Borussia-Mitglieder ab dem 6. Juli und Inhaber der Borussia-Karte ab dem 11. Juli erwerben. Der freie Verkauf von Tagestickets beginnt am 15. Juli.
Karten für Telekom-Cup sichern
Karten für den Telekom Cup am 20./21. Juli im BORUSSIA-PARK sind nach wie vor im Online-Shop oder in Borussias Fanshops erhältlich. Einzeltickets für einen der beiden Tage kosten im neutralen Bereich (West- und Osttribüne) für Erwachsene 33 Euro und 21 Euro für Kinder bis einschließlich 12 Jahren und in den jeweiligen Fanbereichen 22 Euro (Kategorie 2) oder 11 Euro (Kategorie 3) für Erwachsene und 14 Euro (Kategorie 2) oder 7 Euro (Kategorie 3) für Kinder. Kombitickets für beide Tage kosten im neutralen Bereich (West- und Osttribüne) für Erwachsene 51 Euro und 33 Euro für Kinder bis einschließlich 12 Jahren und in den jeweiligen Fanbereichen 34 Euro (Kategorie 2) oder 17 Euro (Kategorie 3) für Erwachsene und 22 Euro (Kategorie 2) oder 11 Euro (Kategorie 3) für Kinder.
VdV-Laufbahncoach Frank Günzel und VdV-Geschäftsführer Ulf Baranowsky referierten vor Eltern und Spielern der U13- und U14-Mannschaft des VfL zum Thema „Traumberuf Profifußball“. Die Anwesenden erhielten einen Einblick in Themen wie Spielerberater, Doping, Wettspielmanipulation, Soziale Netzwerke und Vertragsgestaltung. Auch Risiken und Veränderungen im Leben junger Nachwuchsleistungszentrums-Fußballspieler wurden thematisiert.
„Wir möchten unseren Nachwuchsspielern, die auf dem Sprung in den Leistungsbereich stehen, und deren Eltern, breit gefächerte Unterstützung und Informationen rund um die Karriereplanung anbieten. Frank Günzel und Ulf Baranowsky tragen mit ihrem Vortrag hierzu bei. Die Zusammenarbeit mit der VdV ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unterstützungsmaßnahmen“, so Jugendcheftrainer Lars Tiefenhoff.
Borussia ist deutschlandweit für ihre gute Jugendarbeit bekannt. Gründe dafür sind unter anderem die Spielanteile junger Akteure aus der eigenen Jugend in der U23-Mannschaft oder sogar im Lizenz-Team. Aber auch der familiäre Umgang und die Professionalität in der Jugendabteilung sind bezeichnend für die erfolgreiche Arbeit mit den Jungfohlen. Ein Urgesteine in diesem Bereich ist Jugendgeschäftsführer Hans Mathia.
Hans, du bist im Verein ein bekanntes Gesicht und schon lange im Jugendbereich des VfL tätig. Was ist deine Aufgabe bei Borussia?
Hans Mathia: Das sind einige. Ich bin grundsätzlich Jugendgeschäftsführer im Club. Das heißt, dass ich mich um die Organisation des Spielbetriebs der Jugend kümmere. Die Planung, die hinter den Spielen steht, die Durchführung und alles was dazu gehört - vom Schiedsrichter bis zum Spielbetrieb der Jugendmannschaften. Darüber hinaus bin ich für den Ergebnisdienst im Nachwuchsbereich und für die Organisation der Balljungen zuständig.
Du bist seit 1972 dabei, hast also mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit jungen Spielern. Wie hat sich die Nachwuchsarbeit in der Zeit verändert?
Hans Mathia: Es haben fast schon unglaubliche Veränderungen in der Jugend stattgefunden. Ich habe angefangen, da saßen wir mit sehr wenigen Leuten am Haus Lütz in Mönchengladbach und konnten den Jugendteams lediglich einen Asche- und einen Rasenplatz bieten. Jetzt leben wir hier ja fast schon in einer Traumwelt mit dem bestmöglichen Trainingsgelände. Es ist schon schön, was hier über die Jahre entstanden ist.
Was macht für dich gute Jugendarbeit aus?
Hans Mathia: Das Ziel muss es immer sein, möglichst viele Fußballspieler bei der U23 oder sogar bei den Profis unterbringen zu können. Wenn wir es schaffen, Jungs aus den eigenen Reihen in diesen Mannschaften zu installieren, dann haben wir richtig gute Arbeit gemacht. Das ist für mich gute Jugendarbeit.
Borussia ist deutschlandweit bekannt für seine Arbeit im Nachwuchsbereich. Inwiefern unterscheidet sich der Verein von anderen Clubs?
Hans Mathia: Das kann ich nicht sagen. Ich pflege zu allen Vereinen, die ein Leistungszentrum für junge Spieler haben, einen guten Kontakt. Auch sie machen ihre Sache gut. Ich mache mir aber keine Gedanken darum, wie diese Clubs ihre Jungs ausbilden – das steht mir auch gar nicht zu.
Was ist das Schönste an deinem Job?
Hans Mathia: Für diesen Verein zu arbeiten, das ist schon großartig. Borussia ist etwas Besonderes, das weiß ich einfach. Es macht immer wieder Spaß, den Verein mitzugestalten und vor allem die Entwicklung der Spieler mitzuerleben. Wenn ich einen Jungen hier aufwachsen sehe, und irgendwann steht er unten im BORUSSIA-PARK auf dem Rasen und klatscht vorher mit mir ab. Das ist ein sehr schöner Moment.
Rund eine Woche konnten Borussias Anhänger auf der Homepage über den Borussen der Saison abstimmen – und lange Zeit war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Martin Stranzl und Mike Hanke. Am Ende aber setzte sich der Österreicher doch mit einem kleinen Vorsprung durch. Mit 39 Prozent der Stimmen verwies Borussias Abwehrchef Mike Hanke (32 Prozent), Juan Arango (12 Prozent), Patrick Herrmann (11 Prozent) und Vorjahressieger Marc-André ter Stegen (7 Prozent) auf die Plätze.
Nach seinem Wechsel von Spartak Moskau zum VfL im Winter 2010/2011 erwies sich Stranzl in der Innenverteidigung auf Anhieb als große Verstärkung und nimmt nunmehr seit zweieinhalb Jahren einer Führungsrolle bei Borussia ein. Wie wichtig die Erfahrung und Routine des früheren 56-maligen österreichischen Nationalspielers ist, betont Coach Lucien Favre immer wieder. Der 33-Jährige ist ein echter Leitwolf, der den jungen Spielern auf dem Platz die notwendige Sicherheit gibt, und so dem gesamten Mannschaftgefüge Stabilität verleiht.
Stranzl ist stets ein Vorbild an Einsatz und Willen und haut sich erfolgreich in die Zweikämpfe. Mehr als 300 direkte Duelle bestritt er in der zurückliegenden Bundesligasaison – und fast drei Viertel davon (71,24 Prozent) entschied Stranzl für sich – das ist der drittbeste Wert aller Bundesligaprofis. Die Statistik weist Stranzl dabei als sehr fair aus. Er kommt im Schnitt mit weniger als einem Foul pro Spiel (0,88) aus. Zudem trat Borussias Co-Kapitän gleich fünfmal als Bundesliga-Torschütze in Erscheinung: Gegen den HSV, in Fürth, gegen Leverkusen und gegen die Bayern war er per Kopf erfolgreich, gegen Stuttgart mit einem sehenswerten Fernschuss. Zudem verwandelte Stranzl beim 3:3 im Europa League-Hinspiel gegen Lazio Rom einen Elfmeter.
Sven, Hand auf Herz: Hättest du vor der Saison mit dem ersten Platz gerechnet?
Sven Schuchardt: Unser Minimalziel ist immer ein Platz unter den ersten Vier, denn der bedeutet die Qualifikation für die Niederrheinliga in der darauf folgenden Saison. Nach der Hinrunde habe ich aber gemerkt, dass mit dieser Mannschaft mehr möglich ist. Es war klar, dass wir nach der Hinrunde etwas aufholen müssen und wir uns nicht mehr viele Ausrutscher erlauben dürfen. Das hat die Mannschaft allerdings gut hinbekommen, von den zehn Rückrundenpartien haben wir acht gewonnen und zwei Unentschieden gespielt – das spricht für die große Qualität der Mannschaft.
Im Finale um die Niederrheinmeisterschaft habt ihr gegen den Ersten der Parallelstaffel Rot-Weiss Essen unglücklich 0:1 verloren. Ist die Niederlage inzwischen verdaut?
Sven Schuchardt: Manchmal ist Fußball nicht gerecht. Wir waren die klar bessere Mannschaft und hatten viele Möglichkeiten, haben aber das Tor nicht getroffen. Natürlich waren die Jungs geknickt und frustriert, aber die Mannschaft kann stolz auf die Saison sein. Wir haben den ersten Platz in unserer Staffel belegt, ansehnlichen Fußball gespielt und uns gut entwickelt. Die Spieler können viele positive Dinge aus diesem Jahr mitnehmen.
Was hat dich als Trainer besonders gefreut?
Sven Schuchardt: Die tolle Entwicklung der Mannschaft. In der Hinrunde hatten wir gegen die anderen Top-Teams teilweise Mühe, spielerisch mitzuhalten – und auch von der Punktezahl waren wir etwas hinten dran. In der Rückserie haben wir uns dann enorm gesteigert und einige sehr gute Spiele auf hohem Niederrheinliga-Niveau abgeliefert. Wir haben guten und schnellen Fußball gespielt, und es hat einfach Spaß gemacht, zu sehen, welche großen Fortschritte das Team im Laufe der Saison macht.
Gibt es Spieler, die du besonders herausheben kannst?
Sven Schuchardt: Jeder einzelne Spieler hat sich weiterentwickelt, aber natürlich hat jede Mannschaft Schlüsselspieler und Leistungsträger. Unser Kapitän Louis Ferlings beispielsweise ist ein Spieler, der schon im vergangenen Jahr in der U15 in seiner Entwicklung etwas weiter war als die anderen. Er hat noch mal einen Schritt nach vorne gemacht, aber auch die anderen mitgezogen, zum Beispiel Christian Scharwächter, Dennis Jovanovic oder nicht zuletzt Simon Littges, der als Innenverteidiger eine überragende Saison gespielt hat.
Wie geht es für die aktuellen U16-Spieler und für dich persönlich in der kommenden Saison weiter?
Sven Schuchardt: In der aktuellen U17 befinden sich nur fünf Jung-Jahrgänge, der Großteil aus der aktuellen U16-Mannschaft wird also in der kommenden Saison in der B-Junioren-Bundesliga für Borussia spielen. Ich denke, es schlummert noch viel Potenzial in den Jungs, so dass U17-Coach Thomas Flath eine schlagkräftige Truppe haben wird. Ich gehe in mein viertes Jahr als U16-Trainer und werde den Großteil aus der aktuellen U15 übernehmen. Der eine oder andere Spieler verlässt den Klub, dafür kommen drei oder vier externe Neuzugänge hinzu. Und dann geht’s im Sommer mit diesen Jungs wieder von vorne los. Aber es ist jede Saison wieder eine neue und spannende Herausforderung, die Spieler weiterzuentwickeln und auf die Junioren-Bundesliga vorzubereiten.
Das ergab die Auslosung in der ARD-Sportschau am Samstagabend. Unter Aufsicht von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zog die ehemalige deutsche Nationalspielerin Nia Künzer die Paarungen zwischen den 64 Mannschaften, die in zwei Lostöpfe aufgeteilt waren. „Darmstadt ist genau wie wir ein Traditionsverein. Wir haben ein Auswärtsspiel in einem vermutlich vollen Stadion. Insofern erwartet uns eine schöne Aufgabe“, kommentierte VfL-Sportdirektor Max Eberl das Los. Die Hessen würden der Mannschaft von Trainer Lucien Favre alles abverlangen. „Das bedeutet für uns, dass wir alles zeigen müssen, um eine Runde weiterzukommen“, so Eberl.
Darmstadt weiter Drittligist
Die „Lilien“ haben die abgelaufene Spielzeit auf Platz 18 in der 3. Liga beendet. Damit hätte Darmstadt den Gang in die Regionalliga antreten müssen. Wegen des nun endgültigen Lizenzentzugs der Offenbacher Kickers und deren damit verbundenen Zwangsabstieg in die Regionalliga darf Darmstadt aber in der dritthöchsten deutschen Spielklasse bleiben. Seit Ende vergangenen Jahres wird die Mannschaft von Dirk Schuster trainiert, der als Fußballprofi unter anderem lange Jahre für den Karlsruher SC in der Bundesliga aktiv war. Torwarttrainer bei den Blau-Weißen ist Dimo Wache, der zwischen 1992 und 1995 bei Borussia unter Vertrag stand.
Neben den 18 Bundesligisten sind diesmal nur 17 Teams aus der 2. Bundesliga im DFB-Pokal dabei – Grund ist der Ausschluss von Dynamo Dresden. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch acht Drittligisten und 21 Clubs aus dem Amateurbereich. Gespielt wird die 1. Hauptrunde von Freitag, 2., bis Montag, 5. August. Die genaue Ansetzung der Paarungen erfolgt in Kürze. Nach der ersten Runde geht es am 24./25. September (Dienstag und Mittwoch) im DFB-Pokal weiter. Das Achtelfinale ist für 3./4. Dezember terminiert. Das Viertelfinale wird im neuen Jahr am 11./12. Februar ausgetragen, das Halbfinale am 15./16. April. Das Finale wird am 17. Mai 2014 wie seit 1985 üblich im Berliner Olympiastadion ausgetragen.
Die Spiele der 1. Hauptrunde im Überblick:
2. Bundesliga gegen Bundesliga
3. Liga gegen Bundesliga
Amateure gegen Bundesliga
3. Liga gegen 2. Bundesliga
Amateure gegen 2. Bundesliga
Im Schnitt hatten die Borussen den Ball in der zurückliegenden Spielzeit 44 Minuten pro Spiel in ihren Reihen. Die Ballbesitzquote liegt bei 49,42 Prozent, das bedeutet Platz zwölf in der Liga. Die meisten Ballkontakte hatte Alvaro Dominguez (2.184). Fast 73-mal war der Spanier im Schnitt pro Begegnung am Ball und liegt damit bundesligaweit auf Platz 14. Im internen Ranking folgen Tony Jantschke (2.092/67,5) und Juan Arango (1.949/62,9). Ligaweit hatten Heiko Westermann (2.642/77,7) vom HSV sowie Philipp Lahm (2.513/86,7) und Bastian Schweinsteiger (2.510/89,6) die meisten Ballkontakte.
Torhüter Marc-André ter Stegen kam insgesamt auf 1.818 und damit im Schnitt auf 53,47 Ballkontakte. Mehr Ballberührungen verzeichnete in der zurückliegenden Saison kein anderer Torhüter in der Bundesliga. Relativ gesehen kam Stürmer Igor de Camargo von allen Borussen am seltensten an den Ball. Bei seinen 14 Einsätzen in der Hinrunde berührte der Angreifer, der seit der Rückrunde das Trikot von 1899 Hoffenheim trägt, das Spielgerät im Schnitt rund 19-mal.
Nach Ablauf der Frist für Inhaber von Saisonkarten der Spielzeit 2012/13 hat Borussia das für den Dauerkartenverkauf zur Verfügung stehende Kontingent von 30.000 Tickets schon fast wieder erreicht. Die Stehplätze sind bereits ausverkauft. Es gehen lediglich noch knapp 900 Sitzplatz-Dauerkarten in den freien Verkauf, der am heutigen Montag, 17. Juni, um 10 Uhr beginnt. Die Tickets sind in Borussias Fan-Shops oder über das Onlineportal erhältlich. Inhaber der „Dauerkarte Plus“ bekommen die Tickets im Laufe der kommenden Wochen automatisch zugeschickt.
„Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, aber ich kann sie gut einordnen“, sagte Frauen-Trainer Kyle Berger nach der 3:4-Schlappe gegen Siegen. Sein Team hatte schon vor dem letzten Spieltag der Regionalliga-Saison den zweiten Platz sicher, so dass der Coach seine Mannschaft auf einigen Positionen änderte. „Wir wollten das Spiel unbedingt nutzen, um einigen jungen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, Spielpraxis zu sammeln“, so Berger.
Sein Team legte auch gut los und erspielte sich durch die Tore von Julia Koj, Eyline Lupprich und Jessica Hackenberger eine komfortable 3:1-Führung. Doch in der Schlussviertelstunde gab die Mannschaft das Heft aus der Hand und kassierte innerhalb weniger Minuten den Ausgleich, und musste anschließend sogar mit ansehen, wie Siegen durch einen Treffer kurz vor Schluss als Gewinner vom Platz ging. „Siegen musste noch punkten“, so Berger über den jetzigen Tabellen-Neunten: „Für uns ging es um nichts mehr, ich habe trotzdem wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel gezogen.“ Er lobte vor allem die engagierten Leistungen der U17-Spielerinnen Jessica Hackenberger, Jacqueline Platen und Luisa Genfeld. Das Team trifft sich in dieser Woche noch dreimal zum Training, bis es dann in die wohlverdiente Sommerpause geht. Am 3. August beginnt die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.
2. Frauen siegen zum Abschluss
Am Sonntag bescherten Borussias 2. Frauen den sonst so heimstarken Gegnerinnen vom SV Jägerhaus-Linde die dritte Heimniederlage der Saison. 3:2 für die Fohlenelf hieß es nach dem Abpfiff – zur Freude von Trainerin Regina Weitz: „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und sich diesen Sieg durch eine kampf- und laufstarke Leistung verdient.“ Jennifer Stinshoff erzielte bereits nach fünf Minuten das 1:0 für den VfL, doch der SV glich nach einer Drangperiode in der 35. Minute aus. Nur acht Minuten später schnürte Stinshoff allerdings ihren Doppelpack, so dass Borussia mit einem 2:1 in die Halbzeit ging. Nach der Pause glichen die Frauen aus Wuppertal allerdings erneut aus, doch Stinshoff hatte noch nicht genug: Die Angreiferin machte ihren Hattrick perfekt und setzte den Schlusspunkt unter einen verdienten Auswärtssieg der Fohlenelf.
Erfreuliches gibt es auch von den ganz jungen Borussinnen zu berichten: Die U13-Mädchen gewannen ein „stark besetztes Turnier“ (Trainer Rene Krienen) in Steinhagen und kassierten in acht Spielen nur einen Gegentreffer. Gegen JSG Steinhagen (7:0), den 1. FC Nürnberg (1:0), den FC TIPS aus Finnland (2:0) und den Herforder SV (5:0) gelangen in der Vorrunde ausschließlich Siege. In der Zwischenrunde gewann die U13 gegen den FSV Gütersloh (4:0) und holte erneut gegen den 1. FC Nürnberg ein Unentschieden (0:0). Im Halbfinale schlugen sie erneut den finnischen Vertreter TIPS 3:1, und im Finale gewann das Team 1:0 gegen Bayer 04 Leverkusen. „Wir haben an beiden Spieltagen tollen Fußball gezeigt und verdient das Turnier gewonnen. Das war wirklich eine starke Mannschaftsleistung", so der sichtlich stolze Coach.
Schon in der Vorrundengruppe H sorgte der VfL-Nachwuchs am Samstag für Aufsehen. Mit fünf Siegen schlossen die Borussen ihre Gruppe als unangefochtener Erster ab. Weder Rot-Weiß Erfufrt (2:1) und RB Leipzig (1:0) noch die lokalen Vertreter Teutonia Berlin (1:0), FV Stahl Finow (2:0) oder Blau-Weiß Wriezen (3:0) war es vergönnt, die U13 in Gefahr zu bringen. Auch Dynamo Dresden im Achtelfinale sollte die Siegesserie der jungen Fohlenelf nicht stoppen. Nach Treffern von Mawerick Dreßen und Yannick Hahlen setzten sich die Borussen nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich 2:1 durch.
Im Viertelfinale wartet der gleichaltrige Nachwuchs von Hertha BSC auf den VfL. Nach packenden 15 Minuten stand es 0:0, so dass ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Alle drei Schützen – Dreßen, Hahlen und Mehmet Bayrakli - auf Seiten der Schulz-Elf trafen, ein Versuch der Berliner landete am Pfosten. Im Halbfinale kreuzten sich die Wege mit dem Hamburger SV. In einer umkämpfen Partie schoss Dreßen nach Vorarbeit von Bayrakli den Siegtreffer.
Im Endspiel kam es zum Aufeinandertreffen mit dem englischen Vertreter FC Fulham – und auch im Finale sollte ein einziger Treffer über Sieger und Verlierer entscheiden. So erzielte Borussias U13 durch einen strammen Schuss von Hahlen das 1:0 und errang den Turniersieg. „Ich ziehe besonders vor der Willensleistung des Teams den Hut, denn wir haben aufgrund kurzfristiger Ausfälle das gesamte Wochenende mit nur einem Reservespieler und einem Reservetorhüter gespielt“, freute sich Schulz. „Die Jungs mussten ganz schön über ihre Schmerzgrenze hinausgehen, doch es hat sich bewahrheitet, dass unsere technisch starke Truppe auf dem Kleinfeld im Acht gegen Acht eine sehr gute Rolle spielen würde.“